natürliche Heilmethoden neu entdeckt Blutegel in der Tiertherapie

 

 

Seit 3000 Jahren, werden die kleinen Helfer in der medizinischen Therapie eingesetzt, in China, Indien, bei den Griechen und Römern, Natur im Rahmen der Volksmedizin fest etabliert.

 

Im Einsatz in der Tiertherapie, besonders erfolgreich bei Pferden im Sport- und Freizeitbereich, nimmt die Blutegeltherapie stark zu.

 

Ein Blutegel verfügt in seinem Speichel über eine Reihe medizinisch wirksamer Substanzen, welche er in den ersten 30 Minuten des Saugvorgangs abgibt.

 

 Diese Stoffe wirken unter anderem

 

 schmerzlindernd

 entzündungshemmend

 blutverdünnend

 gerinnungshemmend

 

 Anwendungsgebiete am Pferd/Hund

 

  •  Blutergüsse, Ödeme, Einschuss,
  • Muskelfaserrisse, Muskelverhärtungen
  • Erkrankungen des Bänder- und Sehnenapparates, Gallen, Sehnenentzündungen
  • Arthrose, Arthritis
  • Hufrollenerkrankung, Hufrehe, akuten Entzündungen, Hufgeschwüre
  • Wirbelsäulenbeschwerden, Ataxien, Kreuzverschlag
  • Patella – Luxationen
  • Analdrüsenentzündung
  • Abszesse, Geschwüre
  • Pyodermien, Ekzemen,
  • Spondylose
  • nach Kreuzbandrissen / OP
  • bei schlecht heilenden Wunden, Wundheilungsstörungen
  • übermäßigem Narbengewebe, „Keloiden, „Wildem Fleisch“
  • Druckstellen (Sattel / Kutschgeschirr), Bisswunden

 

Die Praktizierung der Blutegeltherapie ist nicht sonderlich kompliziert, gehört aber dennoch in qualifizierte Hände eines zertifizierten Therapeuten!

 

Der Blutegeltherapeut bereitet die Stelle der Behandlung sorgfältig vor, mit klarem Wasser wird der Bereich gesäubert, eventuell rasiert, dann werden die medizinischen Egel sorgfältig in einem keimfreien, hygienischen „Bissverband“ angelegt.

 

Je nach Witterung und Außentemperatur, wird ein Wärmepack, Polsterwatte, oder ähnliches Material mit angebracht, um den Egeln die „Sache gemütlich zu machen“.

 

 

Hat der Egel sich festgesaugt, wird der Beißvorgang ca. 30-45 Minuten dauern, die Egel werden ungestört unter der Verbandanlage belassen. Nach der Zeit wird vorsichtig nachgeschaut, die satten Egel lassen von alleine los, niemals darf ein Egel mit Gewalt entfernt werden! Dadurch besteht das Risiko, das Reste des Egels in der kleinen Wunde verbleiben und so erhöht sich das Entzündungsrisiko. Der Blutegel selbst setzt fast sterile Wunden.

 

Nachdem der Egel losgelassen hat, blutet die Wunde etwas nach, was als natürliche Wundreinigung wirkt und bis zu 12 Stunden dauern kann. Für diese Zeit wird ein lockerer, saugfähiger Verband angelegt.

 

 Der Biss eines Egels ist nahezu schmerzfrei, kann unter Umständen leicht jucken.

 

Direkt nach dem Biss sondert der Egel einen wahren Medizincocktail ab. Über 40 Inhaltsstoffe vermuten Forscher im Speichel der Tiere: Darunter gerinnungshemmende wie Hirudin und Calin, gefäßerweiternde histaminähnliche Substanzen, entkrampfende, entzündungshemmende, wie Hyaluronidase und schmerzlindernde Substanzen.

 

Der Biss des Hirudo medicinalis wirkt blutgerinnungshemmend, lymphstrombeschleunigend, immunisierend und lokal gefäßerweiternd.

 

Blutegel ersetzen in vielen Fällen nicht die Behandlung durch einen Tierarzt, aber sie unterstützen Therapien und verkürzen die Behandlungsdauer“,

 

 

Wie oft wird die Blutegeltherapie wiederholt?

Je nach Erkrankung, sind einmalige Behandlungen die Regel. Klingen die Beschwerden nicht vollständig ab, kann die Therapie wiederholt werden bis es zur vollständigen Ausheilung kommt.

Bei chronischen Problemen wie beispielsweise Arthrose bietet es sich an, die Behandlung nach Abklingen der Beschwerdefreiheit (Wochen - Monate) regelmäßig zu wiederholen.

 

Die Pferde dürfen sich nach der Behandlung durchaus bewegen, zur Weide oder z.B. leicht geritten werden.

Die Nachblutung, durch die Bewegung säubert die Wunde, das Tier wird von der kleinen Wunde, ggf. leichten Juckreiz abgelenkt und die Bewegung hilft, die vom Egel abgegebenen Speichelinhaltsstoffe im umliegenden Gewebe zu verteilen.

 

Die Wirkung des Egelbisses ist oft direkt sichtbar!

Bei Lymphstauungen, z.B. sieht man sofort nach der Behandlung Verbesserung.

Wundränder, Narben sind direkt weniger wulstig, heilen innerhalb weniger Tage,

Bei chronischen Erkrankungen am Bewegungsapparat, sind die Ergebnisse meist direkt durch die Schmerzlinderung, später auch durch allgemeine Verbesserungen der Bewegungsfreude zu sehen.

 

Die natürliche Wunderwaffe wurde lang unterschätzt, findet aber immer mehr Anwendung in der Human und Tiertherapie.

Die Behandlung wird durch einen ausgebildeten Therapeuten durchgeführt, meist in Zusammenhang mit Tierärzten und Tierheilpraktikern.

 

Aus eigener Erfahrung kann ich nur Gutes berichten, die kleinen Helferlein setze ich gerne in meiner Heilpraxis und bei vielen Gelegenheiten, im eigenen Pensionsstall ein.

 

 Aktueller Einsatzbereich: Ekzem!

 

Equi-Balance-Mönchberg

 

Pferdegesundheitstraining & Tierheilpraxis

 

 

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